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Zwischenbilanz - Sonntag gegen Spelle!

Pokalhalbfinale erreicht, in der Oberliga derzeit Mittelmaß bei eigentlich höhergesteckten Zielen: Zeit für eine Zwischenbilanz und die Diskussion einiger Fragen. Klar ist vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag um 14 Uhr gegen den SC Spelle-Venhaus nur eines: Hinsichtlich der zuletzt mageren Spiele sieht sich die Mannschaft selbst in der Verantwortung - und steht bedingungslos hinter ihrem/unserem Coach Murat Salar!

Der Kader der letzten Saison war stark, der runderneuerte aktuelle Kader dürfte sogar noch stärker besetzt sein. Etliche Kicker mit Regionalligaerfahrung sind zu den Blauen gestoßen, hinzu kommen mit Sascha Algermissen und Dominik Grimpe zwei starke Torleute. Klar, dass die Erwartungen auf den Zuschauerrängen im vierten Oberligajahr nach dem Aufstieg aus der Landesliga zu dieser Saison gestiegen sind. Und ebenso nachvollziehbar, wenn sich vor dem Hintergrund der selbst gesteckten Ziele, so weit wie möglich oben anzuklopfen, stellenweise Unmut breitmacht, wenn es wie in den vergangenen drei Spielen nicht so rund läuft. In diesem Fall wird nach Erklärungen gesucht, ohne dabei auf manch wichtige Hintergrundinformation zur Beurteilung der Gesamtsituation zurückgreifen zu können. Über die folgenden Zeilen soll daher versucht werden, an einigen Stellen etwas mehr Licht ins blaue Dickicht des SV Arminia zu bringen - um aus Mutmaßungen und um sich greifenden Gerüchten gezielte Informationen und Sachliches zu machen. In einer Dreierrunde haben sich SVA-Coach Murat Salar, sein Kapitän Torben Deppe und Vorstand Frank Willig zusammengefunden, um ein paar Themen in Interviewform zu kommunizieren.

Torben, die erste Frage gleich kurz und knapp an dich. Ist Murat Salar der richtige Trainer?

Ein ganz klares Ja! Und hier spreche ich nicht nur für mich, sondern wirklich für die komplette Mannschaft. Murat investiert unglaublich viel, und ich sehe sowohl die Qualität als auch den Spaßfaktor des Trainings deutlich höher als bei meinen vorherigen Vereinen - also auch im Vergleich zur Regionalliga. Die Mannschaft hat das Spiel in Uphusen schlecht gestaltet, obwohl wir vom Coach wie sonst auch optimal darauf vorbereitet wurden und ein starkes Abschlusstraining hingelegt haben. Wir haben es am Sonntag und leider auch in den beiden Spielen zuvor nur einfach nicht auf den Platz bekommen. Murat ist ohne Wenn und Aber der richtige Trainer für uns.

In Uphusen wirkte es jedoch so, als könnte die Ära Salar zu Ende gehen.

Unser Coach war enttäuscht, weil viele Dinge, die er uns vor der Partie auf den Weg gegeben hat, nicht von uns umgesetzt werden konnten. Wir haben ihn nach dem Spiel angeschrieben und uns für die Vorstellung entschuldigt. Nochmal: Wir als Mannschaft stehen bedingungslos hinter dem Coach, er ist der Richtige und wir werden uns reinhängen, um dies in den kommenden Spielen zu unterstreichen. Auch von Vereinsseite wird alles für uns getan, die Fans feuern uns an, ich fühle mich daher wirklich wohl beim SVA.

Frank, hast du Torben unter Druck gesetzt für diese klaren Statements? Vielleicht mit Einbecker Bier oder finanziellen Versprechungen?

:-) Das Einbecker Bier trinke ich lieber selbst und finanzielle Leckerlis sind - wenn man den SV Arminia kennt - utopisch. Ich habe mich nach dem Spiel in Uphusen und auch zu Wochenbeginn gemeinsam mit unserem Sportlichen Leiter Sebastian Knust (Anm.: Sebastian ist zurzeit beruflich unterwegs und deswegen beim Interview nur am Rande dabei) rückversichert - die Mannschaft steht hinter Murat. Und Sebastian bzw. ich im Übrigen auch. Wir haben uns seit dem Uphusen-Spiel in allen Belangen und mit allen Beteiligten intensiv ausgetauscht und alles angesprochen, was in den letzten Wochen schlecht gelaufen ist. Diese Dinge müssen nun natürlich besser werden, inklusive des Erscheinungsbildes nach außen.

Sind Sebastian und du denn zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen? Provokant gefragt: Soll nach den mageren Spielen so „weitergewurstelt" werden?

Achtung: Da muss ich nun wirklich etwas ausholen, um einmal die kurzfristige sportliche Entwicklung in einen mittelfristigen Kontext der Vereinsentwicklung zu setzen … Ja, wir wollen in den meisten Teilbereichen so „weiterwursteln“, denn es ist ja nicht schlecht, was in der mittel- sowie kurzfristigen Vergangenheit passiert ist, sondern durchaus erfolgreich. Vor allem, wenn man sich einmal in Erinnerung ruft, von wo Arminia kommt: Wir haben drei Jahre in der Landesliga gespielt und sind dann aufgestiegen. Nun spielen wir im vierten Jahr Oberliga und entwickeln uns dort ebenfalls kontinuierlich weiter. Das sieht man zum einem im Pokal - denn wir stehen seit Ewigkeiten zum zweiten Mal hintereinander im Halbfinale - das sieht man aber auch an der qualitativen Besetzung des diesjährigen Kaders bzw. des Umfeldes. Wir haben mit Sebastian im Herren- und Dennis Tasche im Jugendbereich zwei klasse Leute mit SVA-Tradition gewonnen. Die Messlatte wurde von uns selbst kontinuierlich Stück für Stück ein kleines bisschen angehoben, und nun wollen wir die Regionalliga langsam aber sicher ins Visier nehmen. Dass es auf dem Weg dorthin nicht ausschließlich gleichmäßig positiv läuft, ist klar. Aber schaut man sich den Chart der vergangenen Jahre im Hinblick auf die sportliche Entwicklung der Herren, der Jugend, der Mitgliederzahl, der Investitionen auf der Anlage, die Aufwertung des Gastro-Bereiches - Stichwort Terrasse und Pavillon -, den neuen Trecker, der einen fünfstelligen Betrag gekostet hat - an, dann zeigt die Ausgleichsgerade eindeutig nach oben.
Die Erwartungen wachsen natürlich schnell, aber ich möchte anmerken, dass wir noch vor einigen Jahren so gut wie insolvent waren und der Verein im Grunde tot war. Man konnte unter der Woche noch nicht einmal einen Kaffee auf der Anlage bekommen. Möglich war dies nur durch viel Herzblut ALLER Beteiligten, und auch jetzt geben ALLE ihr Bestes, damit es weiter vorangeht. Ich erwähne dies alles nur deshalb so ausführlich (wobei ich mich in der Ausführlichkeit sogar schon zurückhalte), damit sportliche Dellen wie die aktuelle vor einem realistischen Hintergrund gesehen werden. Wir sind kein Profiklub, der viel Geld in Infrastruktur, Manpower und kostenintensive Umstrukturierungen stecken kann. Dass unter den aktuellen Bedingungen Oberligafußball mit Ambitionen nach oben gespielt werden kann, ist schon schwierig genug. Um noch besser voranzukommen, müssen wir uns aber bemühen, noch mehr gemeinsam an einem Strang zu ziehen und die Grundstimmung im Verein mit seinem Umfeld weiterhin entspannt und positiv zu gestalten.

Gibt es Abhängigkeiten im Verein - finanzieller oder anderer Natur -, die Einfluss auf Vereinsentscheidungen oder sogar Aufstellungen haben?

Diesmal eine kurze und klare Antwort: Nein, die gibt es nicht.

Murat, warum liefen denn die letzten Spiele - trotz eines vermeintlich starken Kaders - so bescheiden?

Man darf nicht vergessen, dass wir im Sommer einen Umbruch vollzogen haben und dass die Mannschaft eine gewisse Zeit braucht, um sich zu finden. Ich denke, dass man sich bis zur Winterpause ein realistisches Bild von der Mannschaft machen kann und die Richtung genauer erkennt, wohin der Weg führt.

Ist deiner Meinung nach der Kader denn gut zusammengestellt worden?

Auch diese Frage kann man im Dezember besser beantworten. Natürlich haben wir von den Namen und dem Werdegang her gesehen starke Spieler verpflichtet. Aber genau darin liegt auch eine Herausforderung, das Optimale aus den Spielern herauszukitzeln. Ja, der Kader ist gut zusammengestellt.

Delchad und Adris Jankir standen bei einigen Zuschauern in der Kritik. Siehst du sie sportlich so stark?

Sonst würden sie nicht spielen … Sie haben in kürzester Zeit die deutsche Sprache erlernt und sich überaus schnell integriert. Sie haben einen ausgezeichneten Charakter und knallen sich immer voll rein. Ich bin mit beiden sehr zufrieden. Das sieht übrigens auch unser Kapitän Torben Deppe so, der sich vom ersten Tag an in Bischofshol wunderte, dass sie kritisch gesehen werden.  

Im letzten Heimspiel gegen Cloppenburg warst du sehr laut und wurdest zum wiederholten Mal auf die Tribüne verwiesen. Müssen wir uns wieder daran gewöhnen?

Nein. Ich habe mich gebessert und arbeite permanent daran. Im Spiel gegen Cloppenburg hatte der Schiedsrichter fälschlicherweise mich ermahnt, obwohl ich nicht beteiligt war an der Situation. 

Murat, deine Statements nach dem Spiel kommen zumindest in einigen Punkten nicht bei Jedem gut an. Ist beispielsweise der Platz wirklich so übel?

Der Platz hat eine hohe Belastung, da wir viele Mannschaften im Verein haben und nur wenig Möglichkeiten. Das wissen wir ja nicht erst seit gestern. Es ärgert mich nur in der einen oder anderen Situation, dass wir uns auf unserem eigenen Platz schwer tun. Aber es ist wie es ist, der Platz ist nicht schuld daran, wenn wir nicht gut gespielt haben. Dass der Platzwart sein absolut Bestes gibt, ist mir bewusst.

Was hast du vor, um am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Spelle wieder in die Erfolgsspur zu kommen?

Wir müssen noch zielstrebiger sein in den Abschlüssen sowie im Offensiv-Spiel und hinten stabiler und souveräner agieren. Die Probleme sind uns bekannt und wurden angesprochen, wir werden weiter entsprechend trainieren, um sie abzustellen.

Torben, der Trainer scheint eurer Meinung nach zu passen, ihr seid als Mannschaft gut aufgestellt, du bist mit dem Training zufrieden und mit dem Verein ebenfalls. Wo könnt ihr als Mannschaft zulegen, damit es sportlich weiter nach vorne geht?

Ich denke, dass wir gerade im fußballerischen Bereich noch viel Luft nach oben haben. Ich bin vom Potenzial des Kaders weiterhin überzeugt, daran ändern auch die letzten Ergebnisse nichts. Leider konnten wir eben diese spielerische Qualität in den letzten Partien nicht auf den Platz bringen. In solchen Phasen müssen wir trotzdem weiter an unsere vorhandenen Stärken glauben. Dabei dürfen wir allerdings nicht die Basics vergessen. Ohne die richtige Einstellung, den Willen, den Ehrgeiz und den Spaß am Fußballspielen wird man gerade in dieser Liga nicht viele Punkte holen. Dort ist jeder Einzelne in der Pflicht, sich komplett für das Team und den Verein zu zerreißen.

Frank, der SVA steht nach einem Drittel der Saison im Mittelfeld. Werden die Saisonziele korrigiert?

Wir wollen nach wie vor so weit wie möglich nach oben reinrutschen. In der Tabelle liegen wir drei Punkte hinter Platz drei und sechs hinter Platz zwei. Es ist nach oben noch alles möglich. Andererseits sind es auch nur vier Punkte nach unten. Aber unabhängig von der Tabelle wollen wir einfach die nächsten Spiele möglichst erfolgreich spielen und uns weiter verbessern. Murat sagte ja auch: Bis zur Winterpause wird man sehen, wohin der Weg führt.

Was ganz anderes: Wann erfolgt denn die Auslosung für das Pokalhalbfinale?

Am Freitag, den 10. November abends. Im Topf sind neben uns der VfL Osnabrück, Drochtersen/Assel und Jeddeloh II. Wir haben also ein Heimspiel und wollen in jedem Fall auch das Heimrecht wahrnehmen.

Sonntag, 29.10., 14 Uhr: SV Arminia vs. SC Spelle-Venhaus!

Alle Spiele vom Wochenende unter www.fussball.de

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