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Ärgerliches 1:4 bei FT Braunschweig

Auf dem Kunstrasen der Freien Turner Braunschweig haben die Blauen am Samstagnachmittag einen wichtigen Sieg verpasst. Die insgesamt sicherlich zu hohe 1:4-Niederlage setzt sich zusammen aus einer mageren ersten Hälfte der Arminen, einer guten aber unglücklichen zweiten, einem starken FT-Routinier Damir Vrancic sowie einem nicht geahndeten Platzverweis gegen den Torsteher der Turner, der in der sechsten Minute Luis Prior-Bautista als letzten Mann rustikal von den Beinen holte und unter die Brause gemusst hätte.

Beginnen wir den Rückblick auf die Partie mit einer irritierenden Auskunft der heimischen Ordner. Vor Spielbeginn verlautbarten diese, dass auf den einzigen Stehstufen am Kunstrasenplatz keine Zuschauer stehen dürften. Das Schiedsrichtergespann hätte dies entsprechend angeordnet. Das Gros der mitgereisten Arminenanhänger nahm diesen Umstand genervt zur Kenntnis und feuerte ihre Mannschaft von der Seitenlinien-Bande aus an. Ein erster Schrei des Entsetzens hallte bereits sechs Minuten nach dem Anpfiff durch den Prinzenpark. Der SV Arminia trug einen zielstrebigen Angriff über die linke Seite vor, Luis Prior-Bautista machte sich allein in Richtung Braunschweiger Tor auf, bevor ihn FT-Torwart Ken Marko Venancio unweit der Außenlinie aber dennoch als letzter Mann und darüber hinaus äußerst rustikal fällte. Jeder im „Stadion“ - die Gastgeber eingeschlossen - hatten mit einer Roten Karte für den in dieser Aktion niederträchtigen Schlussmann gerechnet, doch Schiedsrichter Ben-Erik Salb beließ es unverständlicherweise bei einer Verwarnung. Überflüssig zu erwähnen, dass 84 Minuten Überzahl für den SVA den weiteren Spielverlauf höchstwahrscheinlich maßgeblich beeinflusst hätte. So blieb es bei elf gegen elf, wobei die eine Elfer-Gruppe fortan recht betulich zur Sache ging. Unglücklicherweise handelte es bei dieser Gruppe um die Spieler der Blauen, die den Gastgebern leichtfertig einige Einschussmöglichkeiten kredenzten. In der zehnten Minute hatte Vjaceslavs Serdcevs Glück, als ein Schuss links am Tor vorbeistrich. Drei Minuten darauf köpfte Braunschweigs Phil-Louis Kunze über den Kasten. Nur eine Minute später zielte Maurice Franke knapp am rechten Pfosten vorbei. Und in der 18. Minute klatschte ein Freistoß an den rechten Pfosten - der erfolgreiche Nachschuss wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Nach 22 Minuten dann aber doch die verdiente Führung für die Gastgeber: Damir Vrancic hatte die Spielsituation vor dem Arminensechzehner blitzschnell erkannt, genutzt und das 1:0 vorbereitet. Vollstreckt wurde es in Person von Maurice Franke, der aus ungeheuerlich spitzem Winkel (fast von der Grundlinie aus) die Führung für die komplett weißgewandeten Braun-Weißen erzielte. Ein sehendwerter Treffer. Im Gegenzug endlich die erste aussichtsreiche Möglichkeit für Blau, doch Mohammed Salifou Moussa wurde in letzter Sekunde am Einschuss gehindert. Kurz darauf dann ein doppeltes Präsent der Bejzade-Schützlinge für die Gastgeber: Ein unnötiger Lucic-Fehlpass zentral vor dem Tor nutze Justin-Brian Bollonia mit einem eher ungefährlichen Schuss, der Serdcevs unter dem Körper hindurch in die Maschen rutschte (25.). 0:2, weil die Arminia im Gegensatz zu den Freien Turnern  insgesamt zu passiv agierte. Abgesehen von zwei Capin-Schüssen tat sich nicht viel in der SVA-Offensive - bis zur 44. Minute: als André Ndiaye mit einem satten Schuss aus rund 20 Metern aus zentraler Position flach ins rechte Eck vollstreckte und für Hoffnung unter den Mitgereisten sorgte.

Diese orientierten sich während des Halbzteitstees nun Richtung der verbotenen Stehstufen hinter dem Tor, auf welches der SV Arminia im zweiten Abschnitt anstürmen sollte. Kein Problem anscheinend mittlerweile, hatten sich doch im Verlauf der Partie bereits einige Einheimische und auch vereinzelte Arminenfreunde dort eingefunden. Der Anpfiff zur zweiten Hälfte ertönte, und umgehend nahm der SVA das Heft in die Hand. Die dickste Möglichkeit zum Ausgleich besaß Onur Capin, der freistehend an Venancio scheiterte; die zweitgrößte David Lucic, der es aber leider mit einem Heber versuchte. Beide verließen kurz darauf das Spielfeld, mit Luc Fender und Felix Poschmann kamen frische Offensivkräfte. Der SVA beherrschte weiterhin das Spielgeschehen, längst wäre der Ausgleich verdient gewesen. Doch in der 81. Minute machte der gerade erst ins Spiel gekommene Simon Toprakli mit dem 3:1 den Deckel auf die Partie. Bei einem langen Befreiungsschlag der Freien Turner verschätzte sich der ebenfalls gerade erst für Ilias Papadopoulos auf den Platz beorderte Andrew Owusu, Toprakli nutzte umgehend die Gelegenheit und hämmerte den Ball unhaltbar ins Tor. Die Partie war nun so gut wie gelaufen, das 1:4 durch einen Foulelfmeter in der Nachspielzeit (Moritz Alten hatte seinen Gegenspieler zu Fall gebracht) nur noch für die Statistikfreunde unter den knapp 200 Anwesenden interessant. Den Abpfiff schließlich hörten die SVA-Anhänger bereits nicht mehr von den Stehplatzstufen aus - die Ordner hatten die lautstarken Arminen erneut ihrer Plätze beraubt. Einige davon verließen daraufhin umgehend das Gelände - enttäuscht von diesem Umstand, aber auch aufgrund des Endresultats, was auch aufgrund der verschlafenen ersten Hälfte in die Kategorie „überflüssig“ einsortiert werden muss. In die Kategorie „ärgerlich“ hätte es allerdings ob der nicht geahndeten Roten Karte zu Spielbeginn und der ausgelassenen Chancen im zweiten Abschnitt ebenfalls gepasst.

Die Blauen rutschen mit der Niederlage auf Platz fünf ab und müssen beim kommenden Heimspiel gegen Lupo Martini Wolfsburg (Sonntag, 14 Uhr im RKS) alles daran setzen, um dreifach zu punkten. Sonntag, 14 Uhr: SV Arminia vs. Lupo Martini Wolfsburg!

 

Tore FT Braunschweig-SVA

1:0 Maurice Franke (22.)

2:0 Justin-Brian Bollonia (25.)

2:1 Andre Nicolas Ndiaye (44.)

3:1 Simon Toprakli (81.)

4:1 Simon Toprakli (FE, 90+2.)

 

SVA-Aufstellung

Vjaceslavs Serdcevs, Robin Ramme, Moritz Alten, Ilias Papadopoulos (74. Andrew Owusu), Mohammed Salifou Moussa, Onur Capin (61. Felix Poschmann), David Lucic (61. Luc Elias Fender), Luis Prior-Bautista, Abdullah Jankir, Rafael-Enrique Hotes, Andre Nicolas Ndiaye

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