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1:1 gegen SV Atlas

Nach drei Heimsiegen in Folge bekamen die Zuschauer im Rudolf-Kalweit-Stadion am Sonntagnachmittag mal wieder ein Remis zu sehen - und zwar eines der besseren Sorte! In einer jederzeit spannenden und gut anzusehenden Partie mit reichlich Torchancen auf beiden Seiten trennten sich die Blauen vom SV Atlas 1:1-Unentschieden.

Murat Salar blickte bei der Pressekonferenz nach dem Spiel gegenüber seinem Trainerkollegen Jürgen Hahn bereits in die Glaskugel: „Vielleicht holen wir im Rückspiel ja mal den ersten Sieg zwischen uns.“ In den vergangenen Duellen der beiden SVAs gab's zwar nie einen Gewinner - 0:0, 2:2 und 1:1 lauteten die Resultate -, die Begegnungen waren aber immer sehenswert. So auch am gestrigen Sonntagnachmittag, als es ganze vierzig Sekunden dauerte, bis der nach einer Knieblessur ins Team zurückgekehrte Gürkan Öney das erste Mal an der Außenlinie zum Sprint ansetzte und das Spielgerät in Kooperation mit Bernard Baruti schon so gut wie im Gehäuse des SV Atlas untergebracht hatte. Aber eben nur „so gut wie“, Delmenhorst konnte gerade noch auf der Linie klären. Dass Öney wieder im Team stand, war neben dessen Kampfgeist auch aufgrund der personellen Ausfälle im Salarschen Team gegen die Delmestädter wichtig. Salar musste sein Team auf mehreren Positionen umbauen, Abdullah Jankir (rotgesperrt), Delchad Jankir (fünfte Gelbe) und Jovan Hoffart (gelb-rotgesperrt) brummten Strafen ab, Tom-Lauritz Becker konnte aufgrund einer Außenbandverletzung im Knöchel nicht auf der Außenverteidigerposition einspringen. Das Umbauen des blauen Kaders hatte aber bestens geklappt, und es entwickelte sich vor 530 Zuschauern bei bestem Spätsommerwetter ein spannender Fußballnachmittag mit einer klasse Partie, welche neben ansehnlichem Fußball viele Torchancen und packende Zweikampfduelle bot. Die Chancen waren dabei zunächst verteilt, nach der Anfangsmöglichkeit von Öney hatten nach 16 Minuten die Blau-Gelben die Gästeführung auf dem Kopf, doch der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei. Zwei Minuten darauf konnten die Anhänger des SV Arminia die Arme zum Torjubel hochreißen: Leander Baar hatte Mohammad Chahrour mit einem feinen Pass bedient, Chahrour umkurvte noch Delmenhorsts Schlussmann Florian Urbainski und traf zum 1:0 (15.)! Kurz darauf beinahe der Ausgleich für Atlas, aber Pascal Schaar im Arminengehäuse klärte in höchster Not per Fußabwehr. Zehn Minuten später klingte es dann aber doch im SVA-Gehäuse. Nach einem kurz ausgeführten Eckball kam Marlo Siech frei zum Kopfball und nickte zum Ausgleich ein - mit dem es auch in die Kabinen gehen sollte.

Kurz nach dem Wechsel brachte Murat Salar mit Tino Schröder und Adem Lukac für Stanko Lasic und Bernard Baruti zwei frische Leute, und der SV Arminia übernahm zunehmend das Kommando. Adem Lukac hatte denn auch die beiden dicksten Arminenschancen auf dem Schlappen: Nach einem Freistoß setzte er das Leder aus kurzer Distanz jedoch knapp am Torwinkel vorbei, und nach einem Konter entschärfte der in dieser Situation etwas weit vor dem Tor postierte Urbainski Lukac' Heber gerade noch mit den Fingerspitzen, sodass ein Atlas-Feldspieler den noch aufs Tor springenden Ball von der Linie köpfen konnte. In der 70. Minute roch es dann streng nach Strafstoß für Arminia: Der stark aufspielende Dominik Karaca hatte sich durch den Gästestrafraum getankt und war in Höhe des Elfmeterpunktes umgesenst worden - in einer Situation, wo er sich zwischen aussichtsreichem Torschuss und Abspiel frei entscheiden konnte. Die Pfeife des Unparteiischen blieb jedoch stumm und damit auch die Zahlenkombination auf der Anzeigetafel unverändert. Nach von den Blauen insgesamt überlegen geführter zweiter Hälfte gehörten die letzten Minuten dann aber wieder dem SV Atlas. Kurz vor dem Abpiff strich ein 20-Meter-Schuss knapp am linken Pfosten des SV Arminia vorbei und eine Eckballserie verstrich ungenutzt. So blieb es beim 1:1 der besseren Sorte, welches sogar dem Kraftwörter liebenden Teil der Atlasfans zu reichen schien. Denn Pöbeleien blieben im Gegensatz zu den neunzig vorherigen Spielminuten beim Schlusspfiff aus, und der schwarz gewandete Block machte sich gelassen Richtung Bus auf den Weg. Zuvor hatten die Zuschauer einen zeitlich eng getakteten und unglaublich mannigfaltigen Strauß von teils längst vergessenen Schimpfwörtern zu hören bekommen, der von jedem Einzelnen unterschiedlich aufgenommen wurde; dem einen stand das Entsetzen ob des unsauberen Vokabulars ins Gesicht geschrieben, andere mussten auch ab und an schmunzeln - war doch zu erkennen, dass der betreffende Atlas-Block bewusst verbal provozierte, um aufgrund der Reaktionen aus dem Publikum Spaß für sich zu generieren. So war die Geräuschkulisse im betreffenden Tribünenteil zwar rustikal, es blieb aber auch ohne Polizei und Fantrennung friedlich - das ist doch auch schon mal was in unserer heutzutage doch reichlich glattgespülten Welt. Der andere Teil der Atlasfans, die sich von den Krakeelern distanzieren, hatte sich erfreulicher- und dankenswerterweise wie geplant vor dem aufgrund von Staus um 15 Minuten verspäteten Anpfiff in der Gaststätte eingefunden, um mit Arminen zu speisen und die bestehende SVA-Bande (zumindest von Teilen der Fans) zu pflegen.

Gepflegt werden in den kommenden Tagen nun die Blessuren der Arminen, bevor es am Sonntag zum interessanten Spiel nach Hildesheim geht. Anstoß beim Verein für Volkssport ist um 15 Uhr.

 

Tore SVA-SV Atlas

1:0 Mohammed Chahrour (15.)

1:1 Marlo Siech (30.)

 

SVA-Aufstellung

Pascal Schaar, Georg König, Ebrahim Farahnak, Leon Heesmann, Mohammed Chahrour (84. Moustoifa Aphèze), Mohamed Darwish, Leander Baar, Bernard Baruti (50. Adem Lukac), Stanko Lasic (50. Tino Schröder), Gürkan Öney, Dominik Karaca

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